6. Juli 2010

Berlin Alexanderplatz, Neptunbrunnen.

Gekritzel No. 1

Erste Station unserer Schottland- und Nordenglandreise. Ein guter Ort, um hinaus in die Welt zu gehen. Hier fühlt man sich zurückversetzt in die Zeit vor dem Mauerfall. Man kann auf der Bank sitzen und historische Perspektiven einnehmen. Perspektiven aus denen sich das Panorama aus Rotem Rathaus, Fernsehturm und Neptunbrunnen nicht von dem vor 20 Jahren unterscheidet.  Auch der Fernsehturm selbst mit seinen hölzernen Wandtäfelungen und Glasmosaiks hat noch nichts von seinem DDR-Charme eingebüßt.  Die drei Runden im Fernsehturm-Restaurant waren unsere “Stadtrundfahrt light”: erste Runde Karte lesen, zweite Runde Eis essen, dritte Runde gemütlich aus dem Fenster schauen. Herzlicher Dank gebührt dafür Onkel Peter, dem edlen Spender.

Rubbing No. 1 - Theos Fernsehturmmünze

Das ganze Areal zwischen Fernsehturm und Weltzeituhr fühlt sich ein bißchen heruntergekommen an. Abgewetzt. Schmuddelig. Aber dennoch durchaus  charmant. Berlin eben: alles mutet an  wie ein fünf Jahre alter Sitz in einem BVB Bus.

Unrühmliche Ausnahme vom Schmuddelcharme bildet das Alexa, ein von außen potthässliches, innen glitzerndes Einkaufszentrum mit viel zu geringer Toilettenkapazität. Immerhin gut für bezahlbare Parkplätze am Alexanderplatz.

Zum Schluss noch ein Geheimtipp für Liebhaber feiner Schreibwaren. Beim Berlinbesuch lohnt sich der Weg zu dem kleinen Laden von Maike Wander. R.S.V.P. – Papier in Mitte führt ein erlesenes Sortiment außergewöhnlicher und schwierig zu beziehender Artikel für alle Papierjunkies.

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