9. Juli 2010

Oban Youth Hostel. Common Room.

Gekritzel no. 3 - Der Blick aus dem Kaminzimmer auf die Bucht von Oban. Die Fähre aus Mull läuft gerade in den Hafen ein.

“Good-bye Edinburgh, Hello Scotland!” Gestern haben wir die Großstadt hinter uns gelassen. Auf der Fahrt nach Oban haben wir das typische Schottland der Bens und Glens und Lochs zu Gesicht bekommen.

Eben sitzen wir im Hostel von Oban mit herrlichem Blick über die Bucht auf den Seglerhafen und die Nachbarinsel Kerrera.

Im Atelier von Alice Strange in Oban

Am Vormittag haben wir dem Wetter getrotzt und uns im Regen hinaus getraut und Oban erkundet. Die Uferstraße entlang bis in die Stadt und zum Hafen hat der Wind uns den Regen ins Gesicht gepeitscht. Katja und die Jungs haben tapfer durchgehalten. Und man konnte immerhin häufig in irgendwelche Läden einkehren. Besonders hervorzuheben aus Kindersicht ist natürlich die Oban Chocolate Factory, eine Kombination aus Café, Laden und Manufaktur. Alles dreht sich um Schokolade und es gibt ein Fenster, durch welches man den Ooompa-Loompas bei der Arbeit auf die Finger schauen kann. Nachdem wir unseren Kaffee, Tee, Kakao, Milchshake getrunken hatten, habe ich beim Hinausgehen auf dem Tisch eines anderen Gastes folgendes gesehen: ein ca. 20x20cm großer quadratischer Teller, gefüllt mit Erdbeeren, Apfelscheibchen und anderen kleinen Leckereien. In der Mitte aber eine mittelgroße Schale gefüllt mit cremiger dickflüssig geschmolzener Vollmilchschokolade. Man spießt dann offenbar eine Erdbeere auf die Gabel, tunkt sie in die süße Köstlichkeit … hmmmm. Ich glaube, hier müssen wir nochmal hin.

'Earth, Sea & Sky II' | Oban, Argyll, Scotland | Alice Strange | 2007 | www.potiki.com

Gut an so einem verregneten Vormittag: Katja ist nun im Besitz einer guten Allwetterjacke und die Jungs haben jeder ein Paar Gummistiefel schottischer Qualität. Jetzt müssen wir nicht mehr ständig schimpfen, wenn sie der Anziehungskraft des Wassers erliegen.

Kaum waren wir im Besitz dieser neuen Regensachen einigermaßen trocken in der JH angekommen – der Wind hatte gedreht und klatschte uns die Regentropfen wieder ins Gesicht – klarte es auch schon auf und der Nachmittag und Abend zeigten sich von der schönen schottischen Seite.

Wir nutzten die Gelegenheit und stiegen noch hoch zu Caig’s Tower und genossen den Blick über die Bucht auf Oban, Kerrera und Mull am Horizont.

Im Atelier von Alice Strange erstand ich die Karte mit dem stilisierten Blick auf die eben genannten Landschaftsteile. Die Kinder waren begeistert von den Mosaiken, mit denen das Haus und der Garten gestalten waren.

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