Shannon

If I think back on where we were and what we were doing one week ago it feels strange. The distance of our life today from the life we were leading up until a week ago is so much greater than the short span of time suggests that has since passed.
It was only one week ago that we were sitting comfortably in Maddy’s and James’ living room, sipping tea and coffee and having a very relaxed afternoon with the fire crackling away. And now we are back to the hustle and bustle here in the city. School starts not at nine but at seven-thirty. I get up at five-thirty to get work done in the morning. Emil and Theo are struggling with the early rising almost more than I am.
I have to remind myself constantly that I was quite resolved to retain some of the fundamentally relaxed manner that we lived by in England. Just one example that would be unthinkable in Germany. The check-out lady at the Tesco till is friends with the customer in front of you. The food is paid for, everything is neatly bagged but aparently they have not yet covered all the topics they needed to discuss. And so the chat goes on and on, regardless of the queue’s length. In England, with no urgent appointments and very relaxed daily schedules I could enjoy this kind of interchange, maybe even join in if it was fitting. Back in the daily routine of work, driving the children, more work, shopping, and the general rushing to and fro I want to keep that attitude and not be infuriated by the slowness of the check-out aisle. I got off to a good start today: with two hours to spare I decided not to mark papers but to go home and have a little midday nap. Good decision.

Vor einer Woche war noch alles anders. Das Leben, in das wir zurückgekehrt sind, ist irgendwie viel weiter von dem entfernt, das wir bis vor ein paar Tagen geführt haben, als die kurze zeitliche Distanz vermuten ließe. Vor gerade einmal sieben Tagen saßen wir gemütlich bei Maddy und James im Wohnzimmer vor dem knisternden Kaminfeuer und tranken Tee und Kaffee. Jetzt hat uns der Alltag wieder fest in seinen Klauen. Die Schule beginnt nicht mehr erst um neun, sondern schon halb acht. Ich stehe früh halb sechs auf, um noch vor der Schule etwas zu arbeiten. Emil und Theo haben mit dem typisch deutschen Frühaufstehwahn beinahe noch mehr Probleme als ich.

Ich muss mich ständig neu daran erinnern, dass ich mir fest vorgenommen hatte, die grundsätzlich entspanntere Einstellung, nach der wir in England gelebt haben, zu erhalten. Nur ein Beispiel, das mir in England nicht nur einmal geschah. Die Kassiererin im Supermarkt ist eine Bekannte der Kundin vor mir. Der Einkauf ist bezahlt und in Tüten verpackt aber offenbar ist noch nicht alles besprochen. Und so schwatzen die beiden weiter, egal wie lang die Schlange der Anstehenden wird. In England konnte ich solchen Gespräche amüsiert beiwohnen, vielleicht sogar mit der einen oder anderen passenden Bemerkung mitreden. Aber da hatte ich auch keine Termine. Wieder im Hamsterrad des normalen Alltags will ich diese Grundeinstellung beibehalten und mich nicht aufregen über die langsame Kassiererinnen. Heute hab ich gleich ganz gut damit angefangen: Zwei Freistunden habe ich nicht Arbeiten korrigierend in der Schule gesessen, sondern bin heim gefahren und habe mir einen kleinen Mittagsschlaf gegönnt. Gute Wahl.

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